Garberville, Aufbruch gegen 10 Uhr… Geschlafen? Naja, den physischen und akustischen Raum vor unserem Motelzimmer einnehmende Amerikaner versuchten dies konsequent zu verhindern, indem sie ihren Hunden unaufhörlich Kommandos zuriefen, die diese besten Freunde der Menschen konsequent ignorierten… Vielleicht ging es auch nur darum, irgendetwas zu sagen. Ruhe ist ja überhaupt nicht auszuhalten! Man könnte ja ins Sinnieren kommen mit unabsehbaren Folgen für das eigene Weltbild ;-). Weiterlesen „Ambivalenzen on the road … „
Es ist 22:21 Uhr und wir lassen es uns in einem Motelzimmer in Garberville am Rand des Humboldt Redwood National an State Parks im sonnigen Kalifornien gutgehen. Die letzten drei Radeltage hätten widersprüchlicher nicht sein können.
„Was? Ihr wollt nach LA? Passt bloß in Oregon auf… Sehr gefährlich, wenig Platz auf der Straße, viel Verkehr auf der 101“ – So in etwa war der Tenor von Menschen, die uns auf unseren Trip ansprachen, ihn für gut befanden und uns ein „be safe“ mit auf den Weg gaben. Es scheint geklappt zu haben, denn wir sind nun zwei Bundesstaaten der US-Westküste und fast die Hälfte der Kilometer zur Stadt der Engel weiter und verweilen gerade in California, DEM Sunshinestate :-). Weiterlesen „Oregon – we’ve made it!!!“
Mutwillig beschädigt … unser Eigentum … und das nach sieben Tagen!!! Dabei hat alles so harmlos angefangen … “Guck mal da, ein Eich-, nee, Streifenhörnchen. Trollig, oder?”
Moin und sonnige Grüße aus Long Beach,
nachdem das gestern mühevoll unter heroischer Erduldung einfallender Mückenheere auf dem Campingplatz erstellte Lebenszeichen von uns heute morgen zum eigentlichen Upload aus unerklärlichen Gründen ins Tabula rasa verschwunden ist, versuchen wir es heute einfach noch mal! Weiterlesen „Pazifik, ach wie bist du schön…“
Momentan liegen wir in einem Kingsize-Bett eines Motels der (ein passendes Adjektiv fällt mir gerade nicht ein) Stadt Oak Harbor, und versuchen die letzten Tage etwas Revue passieren zu lassen. Stopp mal: Motel??? Was’n da los?! Warmduschermodus?
Ziemlich genau um 15:05 Uhr erhob sich unser Kohlefaser-Vogel der Fluglinie Condor gen Westen in den Himmel, um uns einen weiteren halben Tag zu gönnen, der das über Wochen angesammelte Schlaf- und Ruhedefizit weiter verfeinert. Getreu dem Motto: carpe diem! geht heute für uns die Sonne etwas später unter.
Dies wurde mir im wahrsten Sinne des Wortes schmerzlich klar, als ich die Tage auf dem Stuhl des Zahnarztes Platz nehmen durfte.
Hä?! Wo besteht da ein Zusammenhang zur Reise?!

